Unsere Praxis

Unsere Praxis

Auch ein großes ambulantes Operationszentrum hat einmal klein angefangen…

1992 nutzte Dr. Philipp Zollmann zusammen mit einem chirurgischen Kollegen die beruflichen Möglichkeiten nach der politischen „Wende“ im nun neuen Bundesland Thüringen, um den Schritt in die ärztliche Niederlassung zu wagen. In der damals in Jena gut bekannten „Zeiss-Poliklinik“ eröffneten die beiden Chirurgen ihre erste Praxis – mit zwei Ärzten und drei Schwestern noch in einem vorsichtigen und überschaubaren Rahmen.
Über die Jahre hinweg zeigte sich jedoch durch den stetig wachsenden Patientenzustrom, daß man die Zeichen der Zeit richtig erkannt und genutzt hatte. Die Chirurgische Praxis entwickelte sich rasch, Anästhesisten und weiteres Personal kamen nach und nach dazu. Dr. Zollmann spezialisierte sich neben den verbreiteten allgemein- und unfallchirurgischen Indikationen vor allem auf Hand- und Fußchirurgie, die Behandlung von Krampfadern und Bruchoperationen. Schon zu dieser Zeit begann Dr. Zollmann neue innovative Operationstechniken anzuwenden, beispielsweise die endoluminale Lasertherapie bei der Behandlung von Krampfadern oder die minimal-invasive, endoskopische Operation beim Karpaltunnelsyndrom, für die heute das OP-Zentrum Dr. Zollmann auch überregional bekannt ist.
2001 stieß Dipl.-Med. Thorsten Decker dazu, der neben seiner chirurgischen und phlebologischen Facharztausbildung auch eine proktologische Spezialisierung und damit die operative Behandlung von Hämorrhoiden und anderen analen Erkrankungen neu ins OP-Zentrum einbrachte.

Die Praxis wuchs weiter und mußte sich den komplizierten Veränderungen der staatlichen Gesundheitsreformen stellen. Nach und nach zeigte sich, daß die Räumlichkeiten der alten Poliklinik den Anforderungen an ein modernes OP-Zentrum nicht gewachsen waren. Insbesondere fehlte der Platz für weitere Operationssäle und Aufwach- und Übernachtungsbetten für die Patienten im Sinne einer erweiterten ambulanten Praxisklinik.
So entschloß sich Dr. Zollmann zu einem grundsätzlichen Neuanfang, ein Schritt, der nicht zuletzt auch mit erheblichen Investitionen verbunden war. Als neuer Praxisstandort bot sich die in unmittelbarer Nähe befindliche alte Hauptpost von Jena an, die gerade in einem umfangreichen Projekt saniert und unter anderem als Ärztehaus ausgebaut wurde und in der Folge zum „Postcarré am Engelplatz“ avancierte.
Im Oktober 2005 war es dann soweit und die Praxis Dr. Zollmann zog ins neu sanierte Postcarré um. Hier warteten fünf neue OP-Säle, großzügige Aufwachräume, eine völlig neue Bettenstation und ein modern eingerichteter Verbands- und Sprechzimmerbereich auf ihre Bestimmung. In Ausstattung, Einrichtung und technischen Standards hielt das neu bezogene ambulante OP-Zentrum dem Vergleich mit jeder Klinik stand und bot die idealen Voraussetzungen für eine Erweiterung des medizinischen Behandlungsspektrums.

Zum Ärzte-Team des OP-Zentrums fand 2005 auch Frau Dr. Silke Giggel, die lange Jahre als Oberärztin in der Kinderchirurgie des Klinikums der FSU Jena gearbeitet hatte. Damit fand auch der völlig neue Bereich der Jugend- und Kinderchirurgie im OP-Zentrum seinen Platz.

Dr. Zollmann legte zudem Wert auf den Ausbau der Unfallchirurgie und Speziellen Orthopädischen Chirurgie, sodass in der Folge zwei chirurgisch spezialisierte Orthopäden ihre Tätigkeit im Postcarré aufnahmen –

2009 Dr. Ingo Kretzschel und zuletzt Dr. Steffi Otto. Damit wurden zum ersten Mal im OP-Zentrum auch ambulante Arthroskopien durchgeführt, ein Bereich, der neue Investitionen in moderne Medizintechnik erforderte. Als schnell wachsender Anteil an unserem Leistungsspektrum erreichen wir heute bereits mehr als 1000 Arthroskopien im Jahr.

Eine hervorragende Ergänzung des Ärzte-Teams bildete zudem 2008 Heiner Schmitz als Facharzt für Chirurgie mit viszeralchirurgischer Ausrichtung (Galle-, Strumachirurgie; Hernien und Proktologie), der vorher als Oberarzt in Blankenhain gearbeitet hatte. In enger Zusammenarbeit mit der Praxis für Venen- und Hauterkrankungen im Postcarré betreut und behandelt Heiner Schmitz auch Patienten mit chronischen Wunden (z.B. mit Ulcus-Shaving und Spalthauttransplantation).

Für die anästhesiologische Betreuung unserer Patienten ist Tobias Schache, Facharzt für Anästhesie und Notfallmedizin, zuständig. Seit 2010 engagiert er sich besonders für die Anwendung hochmoderner regionalanästhetischer Verfahren, die oftmals eine für Patienten belastendere Vollnarkose überflüssig machen. Seit September 2011 wird das Team der Anästhesie zusätzlich durch Dr. Benjamin Petzold, Facharzt für Anästhesie, verstärkt.

Wichtig für uns als ambulante Praxis sind auch vielgestaltige Kontakte und Projekte der Zusammenarbeit mit Kliniken in Jena und in der Region. Hier ist vor allem die konstruktive und fruchttragende Zusammenarbeit mit dem Klinikum der FSU Jena, der Helios-Klinik in Blankenhain und dem Robert-Koch-Krankenhaus in Apolda zu nennen. Für uns ist diese Zusammenarbeit enorm wichtig, da bestimmte Indikationen (Struma, Gallenblasenentfernung, Blinddarm-OP u.a.) einen stationären Aufenthalt erfordern.

Aufgrund der möglich gewordenen multidisziplinären Betreuung von Patienten wurde die Organisationsstruktur in ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) umgewandelt.

Mittlerweile ist aus der ehemals kleinen chirurgischen Praxis ein ambitioniertes Unternehmen geworden, in dem täglich 8 Ärzte und mehr als 40 Mitarbeiter engagiert für die Patienten tätig sind.

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