“Im Dialog” – Werke von Armin Mueller-Stahl und Alexej Tretjakow
Sie sind herzlich zur Vernissage am Dienstag, den 14.10.2025 um 18.00 Uhr eingeladen.
Mo – Fr. kann die Ausstellung von 8 bis 16 Uhr in der Praxis kostenfrei besichtigt werden.
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Armin Mueller-Stahl ist eine der Koryphäen der deutschen Kulturgeschichte. Seit seiner Kindheit sind Pinsel und Stift stetige Begleiter. Neben der Schauspielerei, Schriftstellerei und Musik, spiegelt sich sein großes Talent auch in der Bildenden Kunst wider.
Der 1930 in Tilsit/ Ostpreußen geborene und 2011 zum Ehrenbürger seiner Heimatstadt ernannnte Charaktermensch ist geprägt sowohl durch Scheiden und Neubeginn, als auch durch internationale Erfolge und Auszeichnungen. Nur wenige in seinem Umkreis wussten von seiner malerischen Qualität. Und so präsentierte sich Mueller-Stahl im Jahr 2000 erstmals als Maler der Öffentlichkeit und machte dem internationalen Publikum seine ersten 100 Werke im Filmmuseum Babelsberg zugänglich. Es sollten zahlreiche Ausstellungen u.a. in Schwerin und Potsdam folgen. Heute hat sein Werk auch auf dem internationalen Kunstmarkt erfolgreich etabliert.
Einen essentiellen Anteil seines Werkes bestreiten zahlreiche Portraits. Bildnisse, die Bezug auf Film, Literatur, Filmrollen sowie Figuren des öffentlichen Lebens nehmen.

Alexej Tretjakow schafft aus der Emotion heraus. Das ist seinen weit ausgreifenden Pinselstrichen und dem pastos gespachtelten Farbauftrag unmittelbar abzulesen. Den Beginn seiner künstlerischen Karriere hat ein befreundeter Schriftsteller, Witali Dikson, im jüngsten Katalog zu Alexej Tretjakow als sprudelnde Champagnerflasche geschildert, die plötzlich entkorkt wurde. Denn zunächst war Tretjakow, der 1965 in Angarsk im Gebiet Irkutsk am Baikalsee geboren wurde, als Flugzeugingenieur beim Militär tätig. Doch schon mit Mitte 20, gleich zu Beginn der 90er Jahre, entschied er sich für eine künstlerische Laufbahn und nahm an den ersten Ausstellungen teil. Lebendige Stadtansichten, einen Blick ins Saaletal, die Wagnergasse, auf das alte Hochschulgebäude der Friedrich-Schiller-Universität dürften vor allem die Jenaer begeistern.


